Warum fasten die Muslime? Fasten im Islam ist eine Form des Gottesdiensts. Das Fasten im Monat Ramadan gehoert zu den sogenannten fuenf Saeulen des Islam, also zu den Hauptpflichten, die ein Muslim als Gottesdienst durchfuehrt. Die anderen Saeulen sind das Bezeugen der Einheit Gottes und der Prophetenschaft Muhammads (s)1 , das taeglich fuenfmalige Gebet, die Wallfahrt nach Mekka und das Entrichten der Zakat. Das Fasten wird den Glaeubigen in dem folgenden Koranvers vorgeschrieben: "Ihr, die ihr glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren, damit ihr vielleicht gottesfuerchtig werdet." (2:183). Laut dieser Aussage im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, soll das Fasten um Gottes (Allahs) Willen geschehen d.h. es soll dadurch die Zufriedenheit Gottes erlangt werden. Ausserdem gehoert die Praxis des Fastens zur Tradition des Propheten Muhammad (s), der den Muslimen als Vorbild dient
|