Der Glaube an das juengste Gericht Wir wissen, dass unser Leben auf dieser Erde mit dem Tod enden wird und dass alle Menschen, gute wie schlechte, arme wie reiche, vom Tod gleich getroffen werden. Aus den heiligen Schriften und von den Gesandten Allahs wissen wir jedoch auch, dass der Tod keineswegs das entgueltige Ende ist. Im Gegenteil: Mit dem Tod treten wir ein in die Ewigkeit, im Vergleich zu der unser irdisches Leben nur eine verschwindend kleine Zeitspanne ist, allerdings eine entscheidende, denn von unserem irdischen Leben haengt es ab, wie es uns in der Ewigkeit ergehen wird. Am Tage des Juengsten Gerichts werden die Menschen Rechenschaft ueber ihr irdisches Leben ablegen muessen, und Allah wird in absoluter Gerechtigkeit ueber sie richten, sie fuer gute Taten grosszuegig belohnen und fuer schlechte Taten gerecht bestrafen. Die Leugnung dieses Glaubensgrundsatzes fuehrt zu katastrophalen Folgen: Uebeltaeter schreckten vor nichts zurueck, kein Suender waere zur Reue bereit, und gute, leidende Menschen muessten ohne Trost und Hoffnung leben. Dieser Glaubensgrundsatz ist u.a. eine Folgerung aus der goettlichen Gerechtigkeit, und stellte man ihn in Frage, kaeme dies der absurden Annahme gleich, dass Moses, Jesus und Muhammad, Friede sei mit ihnen, uns betrogen haetten. (Vgl. Qur'an, 2:85, 113, 174; 3:180 ff; 4:87, 141; 7:32).
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